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Projektreise im September 2026

06.10.2026 FJB - Hilfe, die bei den Menschen ankommt.

Franz-Josef berichtet von seiner Reise im September 2026



Drei Wochen, rund 4.000 Kilometer und unzählige bewegende Begegnungen: Gemeinsam mit meinem Freund Günter und unserem langjährigen Wegbegleiter Manfred durfte ich im September 2026 zahlreiche Projekte und Einrichtungen in Brasilien besuchen, die von unserem Verein unterstützt werden.

Ziel unserer Reise war es, uns persönlich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen, mit den Verantwortlichen zu sprechen und vor allem die Menschen kennenzulernen, denen unsere Hilfe zugutekommt.


Hilfe für Leprakranke – ein wichtiger Schwerpunkt

Ein besonderes Anliegen unserer Reise war erneut die Unterstützung von Menschen, die an Lepra erkrankt sind. In den Städten Primavera do Leste, Rondonópolis und weiteren Orten besuchten wir Gesundheitszentren, sprachen mit Ärzten und Verantwortlichen und informierten uns über die medizinische Versorgung.

In Rondonópolis besichtigten wir auch die Schusterwerkstatt für Leprakranke, die bis heute von unserem Verein finanziell unterstützt wird. Ebenso besuchten wir Betroffene persönlich, um ihre Lebensumstände und Schwierigkeiten besser kennenzulernen.

Besonders bewegend war das Wiedersehen mit dem 19-jährigen Nikolas, der Priester werden möchte. Aufgrund seiner Erkrankung musste er bereits mehrfach an der Hand operiert werden. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Tulisa und einer befreundeten Hilfsorganisation konnten wir die notwendigen Operationen finanziell unterstützen.

Tief beeindruckt hat uns auch die Begegnung mit Alzira, die selbst an Lepra erkrankt ist und sich heute mit großem Engagement für andere Betroffene und sozial benachteiligte Menschen einsetzt. Ihre persönliche Lebensgeschichte zeigt, wie viel Leid und Ausgrenzung diese Krankheit noch immer verursachen kann.


Kinder und Jugendliche – Hoffnung für die Zukunft

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Reise waren die von uns unterstützten Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen.

In Cuiabá besuchten wir die Kindertagesstätte Cenphre. Unser Verein hatte dort den Umbau der Küche sowie die Installation einer Solaranlage finanziert. Diese trägt dazu bei, die laufenden Stromkosten zu senken und damit die Einrichtung langfristig zu entlasten.

Auch die Kindertagesstätten von Kobra in Rondonópolis und Acamis in Cuiabá standen auf unserem Besuchsprogramm.

Überall wurden wir mit großer Herzlichkeit empfangen. Die Kinder hatten Tänze und Lieder vorbereitet und bereiteten uns damit unvergessliche Momente.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Kinderchors der staatlichen Schule José Leite. Als Dankeschön spielten Günter auf seiner Trompete und ich gemeinsam das Kufsteinlied – ein fröhlicher Abschluss einer wunderbaren Begegnung.


Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften

Unsere Reise führte uns auch weit in den Norden des Bundesstaates Mato Grosso. In der Region um Canarana besuchten wir unter anderem ein Dorf der Xavante und weitere indigene Gemeinschaften.

Wir führten Gespräche mit Vertretern der Gemeinschaften und erhielten Einblicke in ihre Lebensbedingungen und die gesundheitliche Versorgung. Besonders groß war die Freude bei der Übergabe von Fußballtrikots und Fußbällen, darunter auch ein Ball des FC Bayern München.

Die langen Fahrten über teilweise schwer befahrbare Erd- und Lehmstraßen waren anstrengend. Sie machten uns aber auch deutlich, welche Entfernungen die Menschen in diesen Regionen überwinden müssen, um medizinische Hilfe zu erhalten.


Unterstützung, die neue Perspektiven schafft

Ein weiterer wichtiger Besuch galt unserem Projekt Dorselina Folador. Die Leiterin, Schwester Magdalene, empfing uns herzlich und zeigte uns die Einrichtung.

Besonders erfreulich war die Begegnung mit zwei ehemaligen Teilnehmern, die sich inzwischen zu Hause eine eigene berufliche Existenz aufgebaut haben.

Solche Erlebnisse zeigen uns, wie wertvoll nachhaltige Hilfe ist. Es geht nicht nur darum, akute Not zu lindern, sondern Menschen eine Perspektive und die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben zu gebeim Seprücke

Neben den zahlreichen Projektbesuchen blieb auch Zeit, Land und Leute kennenzulernen. Wir erlebten die beeindruckende Natur des Pantanals, die brasilianische Gastfreundschaft und sogar ein Oktoberfest in Cuiabá.

Die Reise war mit rund 4.000 Kilometern auf zum Teil äußerst schwierigen Straßen körperlich anstrengend. Doch die vielen herzlichen Begegnungen, das Lachen der Kinder und die Dankbarkeit der Menschen haben alle Mühen mehr als aufgewogen.

Mein Fazit nach diesen drei Wochen: Unsere Hilfe kommt an!

Es ist schön zu sehen, was durch die Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und Spender möglich wird. Gleichzeitig haben wir erlebt, dass weiterhin viel Hilfe benötigt wird – besonders bei der medizinischen Versorgung von Leprakranken und bei der Förderung benachteiligter Kinder und Familien.

Mein ganz besonderer Dank gilt Manfred, der die gesamte Reise hervorragend organisiert und uns sicher über Tausende Kilometer gefahren hat. Ebenso danke ich Günter für die freundschaftliche Begleitung, die gute Zusammenarbeit und die vielen schönen gemeinsamen Stunden.

Mit zahlreichen Eindrücken, bewegenden Erinnerungen und neuer Motivation für unsere Vereinsarbeit bin ich nach Hause zurückgekehrt.


Autor: Franz-Josef Beringer

Übergabe der Fussbälle vom FC Bayern München und des DFB an den Indianerhäuptling.


►weitere  Erinnerungen an diese Projektreise

Vortragsreise
Deutschland 2026

04.07.2026 FJB - Während seiner Deutschlandreise von April bis Juni, besuchte Manfred Göbel zahlreiche Unterstützer und Freunde. Er informierte in Vorträgen über seine Tätigkeit und die von ihm betreuten Projekten in Brasilien.



Autor: Franz-Josef Beringer

Rotary Beilngries im Blaimer Schloss

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Vortrag bei der Kolpingfamilie in Ingolstadt

Rechtes Bild:
Besuch der Herz-Jesu-Seminare in Salzburg-Liefering

Linkes Bild:
Informationsabend im Bildhaueratelier von Heidi und Raphael Graf in Schernfeld



Rechtes Bild:
Treffen bei der Marianischen Männerkongregation mit dem Weihbischof Adolf Bittschi, Präsens Regens Michael Wohner und Präfekt der MMC, Jakob Streller

Klassentreffen der Vereinsgründer

03.05.2026 FJB -Auch in diesem Jahr haben sich die Vereinsgründer, die Rebdorfer Realschüler aus dem Gründungsjahr 1998 wieder zum Klassentreffen ein Eichstätt zusammen gefunden. Heuer ging es zur "Waldgaststätte Geländer". Karl Feierle, auch Vereinsgründer bewirtete uns sehr gut und sorgte dafür, dass alle dieses Treffen noch lange in Erinnerung behalten werden.


► weitere Infos zur Vereinsentstehung


Autor: Franz-Josef Beringer

Klassentreffen